<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Puerto Vallarta Blog &#187; Regenzeit</title>
	<atom:link href="http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/tag/regenzeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 03 Oct 2011 16:12:04 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Hurrikan – Hurricane – Huracán</title>
		<link>http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/2009/09/hurrikan-%e2%80%93-hurricane-%e2%80%93-huracan/</link>
		<comments>http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/2009/09/hurrikan-%e2%80%93-hurricane-%e2%80%93-huracan/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 00:38:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lucia und Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Azteken]]></category>
		<category><![CDATA[Hurrikan]]></category>
		<category><![CDATA[Hurrikan Katrina]]></category>
		<category><![CDATA[Hurrikan Kenna]]></category>
		<category><![CDATA[Hurrikan Wilma]]></category>
		<category><![CDATA[Maya]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Puerto Vallarta]]></category>
		<category><![CDATA[Regengott Tlaloc]]></category>
		<category><![CDATA[Regenzeit]]></category>
		<category><![CDATA[San Blas]]></category>
		<category><![CDATA[Sturmgott Huracán]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/?p=206</guid>
		<description><![CDATA[Huracán hiess der Maya-Gott, dem man die Gewalt über Wind, Sturm und Feuer zuschrieb. Er wurde dargestellt mit einem normalen und einem Bein in Form einer Schlange und hatte eine lange Nase oder eine Art Schnauze und rauchte eine Zigarre (auch der Tabak ist eine mexikanische „Erfindung“).Das schlangenförmige Bein ist wohl damit zu erklären, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_210" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-210" href="http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/2009/09/hurrikan-%e2%80%93-hurricane-%e2%80%93-huracan/hurrikan-kenna-vorhersage/"><img class="size-full wp-image-210 " title="hurrikan-kenna-vorhersage" src="http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/wp-content/uploads/2009/09/hurrikan-kenna-vorhersage.jpg" alt="Verlaufsvorhersage für Hurrikan Kenna" width="240" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Verlaufsvorhersage für Hurrikan Kenna</p></div>
<div id="attachment_211" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-211" href="http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/2009/09/hurrikan-%e2%80%93-hurricane-%e2%80%93-huracan/kenna-24-oktober/"><img class="size-full wp-image-211 " title="kenna-24-oktober" src="http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/wp-content/uploads/2009/09/kenna-24-oktober.jpg" alt="Hurrikan Kenna am 24 Oktober" width="240" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Hurrikan Kenna am 24 Oktober</p></div>
<div id="attachment_212" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-212" href="http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/2009/09/hurrikan-%e2%80%93-hurricane-%e2%80%93-huracan/kenna-25-oktober/"><img class="size-full wp-image-212 " title="kenna-25-oktober" src="http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/wp-content/uploads/2009/09/kenna-25-oktober.jpg" alt="Hurrikan Kenna am 25 Oktober" width="240" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Hurrikan Kenna am 25 Oktober</p></div>
<p>Huracán hiess der Maya-Gott, dem man die Gewalt über Wind, Sturm und Feuer zuschrieb. Er wurde dargestellt mit einem normalen und einem Bein in Form einer Schlange und hatte eine lange Nase oder eine Art Schnauze und rauchte eine Zigarre (auch der Tabak ist eine mexikanische „Erfindung“).Das schlangenförmige Bein ist wohl damit zu erklären, dass Blitze als eine Art Himmelsschlangen begriffen wurden, die Feuer bringen konnten.  Die Mayakönige werden oft mit einer Art Szepter dargestellt in Form von dem Gott Huracán, der zu den drei Schöpfergottheiten gehört – allerdings hat er dann die Menschheit in der Grossen Flut (ja, auch hier auf dem Kontinent existierte die Legende der Sintflut längst vor der Ankunft der Spanier) vernichtet, weil sie die Götter gegen sich aufgebracht hatte. Aber dann erschuf er die Erde neu, indem er sie aus den Wassern zurückrief.</p>
<p>Dieser Gott hat den Wirbelstürmen den Namen gegeben, die normalerweise jährlich in der Zeit zwischen dem 1. Juni und dem 30. November den westlichen Atlantik und den östlichen Pazifik auf der Nordhalbkugel heimsuchen und zum Teil ganz gewaltige Schäden verursachen. Ihnen ist sicherlich noch Katrina in Erinnerung, die New Orleans unter Wasser setzte, vielleicht auch Mitch, der 1998 etwa 11 000 Menschenleben in Mittelamerika forderte, und Wilma, die drei Tage lang Cancun verwüstete.</p>
<p>Im Jahr 2002 setze der Monstersturm Kenna die Menschen hier in der Region in Angst und Schrecken, er war ein Hurrikan der Kategorie fünf und der zweitstärkste  seit der ersten Aufzeichnung 1851 beobachtete Wirbelsturm im östlichen Pazifik. Kenna traf ganz massiv das Fischerdorf San Blas, etwa 150 Kilometer nördlich von Puerto Vallarta, wir bekamen hier in Vallarta „nur“ den „Schwanz“ ab – mit dem Ergebnis, dass der Malecón (Strandpromende) total zerstört war, die extrem hohen Wellen sämtliche Läden dort (darunter Geschäfte mit Gold- und Silberschmuck)  <span id="more-206"></span>weiterlesen ausgespült hatten, das eine oder andere Hotel bis in den zweiten oder gar dritten Stock überflutet war und einige Häuser direkt am Strand abbruchreif waren, insgesamt betrugen die Schäden etliche Millionen. San Blas war fast total zerstört, aber die Bevölkerung war rechtzeitig evakuiert worden.</p>
<p>Insgesamt entstehen sowohl im Atlantik als auch im Pazifik jährlich in der Hurrikansaison jeweils um die fünfzehn Stürme, von denen sich ein Drittel bis zur Hälfte  zu Hurrikans auswachsen (Voraussetzung für die Entstehung eines Hurrikans ist eine Wassertemperatur von mindestens 26,5º) – ganz oft betroffen ist vor allem Kuba, aber auch Cancun wird oft von Hurrikans heimgesucht. Hier am Pazifik treiben die Stürme von Mittelamerika kommend die Küste hoch, wobei sie meist Richtung Nordwest gehen und damit hinaus auf den offenen Ozean. Aber Kenna war sehr spät, nämlich Ende Oktober, und damals trieben Winde aus dem Westen den Wirbelsturm auf die Küste zu.</p>
<p>Um das Auge des Hurrikans herum entsteht ein riesiger Wirbel aus Wolken und damit Feuchtigkeit, die starke Regenfälle in weiten Gebieten verursacht.</p>
<p>Aber in diesem Jahr haben wir in vielen Teilen Mexikos Regenzeit ohne Regen, was fatale Folgen für die Landwirtschaft in weiten Teilen Mexikos hat, weil der Mais, die Bohnen und andere wichtige Feldfrüchte auf den Feldern verdorren und das Vieh keine Nahrung und kein Wasser mehr hat. Es ist die schlimmste Trockenheit seit siebzig Jahren!</p>
<p>Wie ist das zu erklären?</p>
<p>Letztes Jahr hatten wir viele Stürme, darunter einige Hurrikans, und dadurch viel Regen – typisch für ein El Niño-Jahr. Dieses Jahr gab es auch Stürme, aber sie näherten sich nicht den Küsten, die Stürme zogen hinaus auf den Pazifik – was wiederum typisch ist für ein La Niña-Jahr.</p>
<p>Bei einem Niño-Jahr  erwärmt sich in der Weihnachtszeit (also der warmen Zeit auf der Südhalbkugel) der Humboldtstrom im Südpazifik so stark, dass er zum Erliegen kommt, das Oberflächenwasser erwärmt sich und verdunstet, was zu Wolkenbildung und schliesslich Regen führt.</p>
<p>In einem Niña-Jahr ist der Humboldtstrom dagegen kälter als gewöhnlich, was wiederum Einfluss auf die Passatwinde hat, die die Luftfeuchtigkeit in den asiatischen Raum tragen, wo es dann zu extremen Regenfällen kommt – der dann hier an der mexikanischen Küste fehlt. Was nun wiederum diese Temperaturschwankungen des Humboldtstromes vor der Küste Perus bewirkt, das ist noch reichlich unklar.</p>
<p>Schaut man sich eine Weltwetterkarte an in einem Niño-Jahr, so sieht man in den Tropengebieten viele Wolkenfelder – aber dieses Jahr fehlen die Wolken. So hatten wir unsere Hoffnung auf den Hurrikan Jimena gesetzt, der Ende August an der Westküste Mexikos nordwestwärts zog. Er brachte Teilen des Hochlandes dann auch den ersehnten Regen, hier in unserer Region regnete es kaum, nur der Himmel war grau. Jimena traf dann auf den südlichen Teil der Halbinsel Baja California, wo es natürlich dann regnete, ebenso wie im Bundesstaat Sonora, das der Halbinsel vorgelagert ist, wo es zu schweren Überschwemmungen kam.</p>
<div id="attachment_213" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-213" href="http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/2009/09/hurrikan-%e2%80%93-hurricane-%e2%80%93-huracan/tlaloc-regengott/"><img class="size-full wp-image-213 " title="Tlaloc-Regengott" src="http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/wp-content/uploads/2009/09/Tlaloc-Regengott.jpg" alt="Regengott Tlaloc" width="240" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Regengott Tlaloc</p></div>
<p>Hurrikans sind also Fluch und Segen zugleich – Fluch, weil sie schwere Schäden durch Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen können und natürlich auch wegen der extrem starken Winde. Segen, weil ohne sie der so dringend notwendige Regen ausbleibt und die Ernte verdorrt. Früher hatte das Hungersnöte zur Folge. So hat also der Gott Huracán zugleich positive und negative Aspekte – wie alle anderen Götter auch. Dieses dualistische Denken durchzieht die gesamte Lebensauffassung der alten und der gegenwärtigen indianischen Völker und erklärt wohl z.T. auch die Gelassenheit, mit der viele Mexikaner negative Erfahrungen hinnehmen – es gibt eben nicht das absolut Gute, Wahre, Schöne, alles ist ein Hin- und Herschwingen zwischen besseren und schlechteren Zeiten.</p>
<p>Eigentlich ist der Monat September der Monat, in dem die meisten Hurrikans auftreten – also geben wir die Hoffnung auf Regen immer noch nicht auf! Aber für weite Teile Mexikos käme der Regen eh etwas zu spät, denn der Mais, das Grundnahrungsmittel,  ist vielerorts schon verdorrt. Punktuell gibt es schwere Regenfälle &#8211; so sind vor wenigen Tagen ganze Stadtteile der Hauptstadt regelrecht im Regen ertrunken, aber der grosse See, aus dem die Stadt einen Teil des Trinkwassers bekommt, bekam so gut wie keinen Regen ab. Seit dem 1. September muss man in Mexiko-Stadt nun hohe Strafen zahlen, wenn man leichtfertig mit dem kostbaren Nass umgeht &#8211; und etwa eine Million der Menschen dort ist ohne Leitungswasser und muss mit Wasser aus Tankwagen versorgt werden, das es dann natürlich nur eimerweise gibt.</p>
<p>Hier in der Region führen die Bäche und Flüsse immer noch Wasser – das ist nicht überall so. Und hier lassen sich auch leicht Brunnen bohren, um mit dem Grundwasser die Felder zu berieseln – das ist auch nicht überall so, denn Mexiko ist ein sehr gebirgiges und steiniges Land, und selbst wenn man Wasser findet, ist das nicht unbedingt zur Bewässerung der Felder geeignet, da es mineral- und damit z.T. salzhaltig ist. In manchen Landesteilen, wo es halbwegs wasserreiche Flüsse gibt, sind Stauseen errichtet worden, manche davon sehr gross. So hat man einen Wasservorrat und gewinnt gleichzeitig Energie &#8211; nur sind die meisten Stauseeen jetzt nur noch bei zwanzig/dreissig Prozent ihrer Kapazitäten, weil ja der Regen weitgehend ausblieb, durch den sie in den Sommermonaten aufgefüllt werden müssten!</p>
<p>Mit anderen Worten: Man ist auf das Nass des Regens dringend angewiesen – von daher verwundert es nicht, dass bei den Azteken der Regengott Tlaloc und bei den Mayas der Sturmgott Huracán eine grosse Verehrung genossen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/2009/09/hurrikan-%e2%80%93-hurricane-%e2%80%93-huracan/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Regen- und Trockenzeit</title>
		<link>http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/2009/06/regen/</link>
		<comments>http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/2009/06/regen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 20:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lucia und Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klima in Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Regenzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Trockenzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter in Puerto Vallarta]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/?p=32</guid>
		<description><![CDATA[Im Juni beginnt in Puerto Vallarta die Regenzeit, die bis Oktober anhält. Das
heisst nicht, dass es ununterbrochen regnet!!! Normalerweise entsteht im Laufe des Nachmittags Quellbewölkung. Am späten Nachmittag oder abends oder auch erst nachts kann es dann zu mehr oder weniger schweren Gewittern kommen. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, denn durch die intensive Sonneneinstrahlung verdunstet das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juni beginnt in Puerto Vallarta die Regenzeit, die bis Oktober anhält. Das</p>
<div id="attachment_95" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a rel="attachment wp-att-95" href="http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/2009/06/regen/regenzeit/"><img class="size-full wp-image-95" title="Regenzeit" src="http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/wp-content/uploads/2009/06/regenzeit.jpg" alt="Regenzeit in Puerto Vallarta" width="180" height="136" /></a><p class="wp-caption-text">Regenzeit in Puerto Vallarta</p></div>
<p>heisst nicht, dass es ununterbrochen regnet!!! Normalerweise entsteht im Laufe des Nachmittags Quellbewölkung. Am späten Nachmittag oder abends oder auch erst nachts kann es dann zu mehr oder weniger schweren Gewittern kommen. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, denn durch die intensive Sonneneinstrahlung verdunstet das aufgeheizte Meerwasser und es kommt dadurch auch zur Wolkenbildung.</p>
<p>Wie ist dieses Phänomen zu erklären?<span id="more-32"></span>weiterlesen</p>
<p>Die Erdachse hat einen Neigungswinkel von etwas über dreiundzwanzig Grad und dreht sich im Laufe von gut 365 Tagen einmal um die Sonne. Das bewirkt, dass aus der Sicht der Erde der Sonnenaufgangs- und –untergangspunkt „wandert“: Zur Tag- und Nachtgleiche im März und September steht sie direkt über dem Äquator, zur Sonnwende im Winter am  Wendekreis des Steinbocks (etwa auf dem dreiundzwanzigsten Grad der Südhalbkugel), zur Sommersonnwende am Wendekreis des Krebses (etwa dreiundzwanzig Grad der Nordhalbkugel). Da Frankfurt am Main etwa auf dem fünfzigsten Breitenkreis liegt, scheint die Sonne in Europa immer aus dem Süden, anders in Puerto Vallarta und dem grössten Teil Mexikos, dort scheint sie im Juni aus dem Norden, denn Vallarta liegt (wie übrigens auch Cancun ganz im Südosten Mexikos) etwa auf dem zwanzigsten Grad nördlicher Breite, also südlich des Wendekreises des Krebses. Diese intensive Sonneneinstrahlung ist dann auch die Ursache dafür, dass die Temperatur des Meerwassers auf weit über sechsundzwanig Grad ansteigt und somit die Verdunstung zunimmt, und damit ist die Voraussetzung für den Regen geschaffen – allerdings auch für Wirbelstürme, die Puerto Vallarta aber äusserst selten heimsuchen, da sie meist weiter südlich auf den offenen Ozean abdriften.</p>
<p>In der Trockenzeit kann es hin und wieder mal zu Regen kommen, vor allem zwischen Dezember und Februar, es gibt aber Jahre, in denen kein Tropfen Nass vom Himmel fällt. So verwundert es nicht, wenn die Einheimischen die Regenzeit herbeisehnen und sich über Regentage freuen – zumindest zu Beginn der Regenzeit. Die heftigen Regenfälle führen aber auch oft zu Überschwemmungen und irgendwann hat man die Nässe und Feuchtigkeit doch satt,  zumal sich auch überall Moose und Ähnliches bilden und es notwendig wird, Aussenwände neu zu streichen.</p>
<div id="attachment_96" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a rel="attachment wp-att-96" href="http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/2009/06/regen/flussbett/"><img class="size-full wp-image-96" title="flussbett" src="http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/wp-content/uploads/2009/06/flussbett.jpg" alt="Pflanze im ausgetrockneten Rio Pitillal" width="180" height="145" /></a><p class="wp-caption-text">Pflanze im ausgetrockneten Rio Pitillal</p></div>
<p>Trockenzeit heisst nun aber nicht, dass hier in der Region alles dürr und trocken wird. Nur wenige Pflanzen werfen etwa ab Weihnachten ihre Blätter ab, viele Büsche und Blumen blühen das ganze Jahr, einige Bäume sogar nur in der Trockenzeit bzw. bevor die Regenzeit beginnt. Das hängt damit zusammen, dass der Boden genug Feuchtigkeit speichern kann, bzw. es viele Bäche und Flüsse gibt, die das ganze Jahr über Wasser führen – in vielen Teilen Mexikos sind spätestens am Ende der Trockenzeit die Flussbetten ausgetrocknet.</p>
<p>Der Einfallswinkel der Sonne ist bei fünfzig Grad ja ein anderer als bei zwanzig Grad, so ergeben sich die langen Sommernächte im Norden und die extrem kurze Dämmerung in den Tropen, wobei im Winter der Tropentag deutlich länger ist als die Tage in Deutschland.</p>
<p>Und natürlich hat man auch einen anderen Blickwinkel auf den Sternenhimmel: Der grosse Bär oder Wagen und der Polarstern stehen hier relativ flach über dem nördlichen Horizont, dafür steht im Winter das Sternbild des Orion im fast im Zenit – und die Mondsichel steht nicht aufrecht, sondern gleicht mehr einer Schale! Und bei Vollmond sieht man kein Mondgesicht und damit den Mann im Mond, sondern ein Kaninchen, das Männchen macht!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.puertovallarta.de/puerto-vallarta-blog/2009/06/regen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

