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Grossartige Abschiedsgala der Buckelwale

Am letzten Sonntag – also Mitte April – zeigten sich zu der grossen Überraschung und Begeisterung der vielen Feriengäste am Hausstrand von Puerto Vallarta eine Walmutter mit Kind. Normalerweise ziehen die ca. achtzig Buckelwale etwa Mitte März Richtung Alaska ab, um im November wieder in die wärmeren Gefilde zu kommen. (vgl. auch den Blog vom 30. November 2009 „Buckelwale in Puerto Vallarta“).

Foto: Bernhard Matejka

Foto: Bernhard Matejka

Foto: Bernhard Matejka

Foto: Bernhard Matejka

Foto: Bernhard Matejka

Foto: Bernhard Matejka

Meist sieht man nur die Fontäne des Blas und einen Teil des Buckels, hin und wieder springt ein Wal dann auch mal aus dem Wasser, dann tauchen sie oft auch wieder ab. Nicht so am Sonntag! Die Walmutter (korrekt heisst es natürlich Walkuh und Walkalb) schnellte immer und immer wieder komplett oder fast komplett aus dem Wasser, das Kleine versuchte dann, es mit mehr oder weniger grossem Erfolg der Mutter nachzutun. Dann wedelte die Mutter mit der Fluke (Schwanzflosse) und prompt erschien dann auch die Fluke des Nachwuchses (vg. auch www.redbubble.com/people/8paco8 ). Oder sie winkten mit den riesigen Flippern (Flossen), um dann wieder aus dem Wasser zu schnellen. Es war ein grossartiges Schauspiel und das Publikum am Strand klatschte und schrie vor Begeisterung, als die beiden Wale ganz langsam von Süd nach Nord zogen und immer in Strandnähe blieben – man hatte den Eindruck als würde die Walmutter ihrem Nachwuchs diese „Kunststücke“ beibringen und den Beifall geniessen, den das Publikum zollte.

Hier in Mexiko hatten samstags die Osterferien begonnen, so dass auch viele mexikanische Feriengäste mit ihren Kindern in den Genuss dieses Spektakels kamen – ein unvergessliches Erlebnis!

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Hurrikan – Hurricane – Huracán

Verlaufsvorhersage für Hurrikan Kenna

Verlaufsvorhersage für Hurrikan Kenna

Hurrikan Kenna am 24 Oktober

Hurrikan Kenna am 24 Oktober

Hurrikan Kenna am 25 Oktober

Hurrikan Kenna am 25 Oktober

Huracán hiess der Maya-Gott, dem man die Gewalt über Wind, Sturm und Feuer zuschrieb. Er wurde dargestellt mit einem normalen und einem Bein in Form einer Schlange und hatte eine lange Nase oder eine Art Schnauze und rauchte eine Zigarre (auch der Tabak ist eine mexikanische „Erfindung“).Das schlangenförmige Bein ist wohl damit zu erklären, dass Blitze als eine Art Himmelsschlangen begriffen wurden, die Feuer bringen konnten.  Die Mayakönige werden oft mit einer Art Szepter dargestellt in Form von dem Gott Huracán, der zu den drei Schöpfergottheiten gehört – allerdings hat er dann die Menschheit in der Grossen Flut (ja, auch hier auf dem Kontinent existierte die Legende der Sintflut längst vor der Ankunft der Spanier) vernichtet, weil sie die Götter gegen sich aufgebracht hatte. Aber dann erschuf er die Erde neu, indem er sie aus den Wassern zurückrief.

Dieser Gott hat den Wirbelstürmen den Namen gegeben, die normalerweise jährlich in der Zeit zwischen dem 1. Juni und dem 30. November den westlichen Atlantik und den östlichen Pazifik auf der Nordhalbkugel heimsuchen und zum Teil ganz gewaltige Schäden verursachen. Ihnen ist sicherlich noch Katrina in Erinnerung, die New Orleans unter Wasser setzte, vielleicht auch Mitch, der 1998 etwa 11 000 Menschenleben in Mittelamerika forderte, und Wilma, die drei Tage lang Cancun verwüstete.

Im Jahr 2002 setze der Monstersturm Kenna die Menschen hier in der Region in Angst und Schrecken, er war ein Hurrikan der Kategorie fünf und der zweitstärkste  seit der ersten Aufzeichnung 1851 beobachtete Wirbelsturm im östlichen Pazifik. Kenna traf ganz massiv das Fischerdorf San Blas, etwa 150 Kilometer nördlich von Puerto Vallarta, wir bekamen hier in Vallarta „nur“ den „Schwanz“ ab – mit dem Ergebnis, dass der Malecón (Strandpromende) total zerstört war, die extrem hohen Wellen sämtliche Läden dort (darunter Geschäfte mit Gold- und Silberschmuck)  Weiterlesen

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